Teilausbau St. Peter Hauptstraße – Mehrzweckfahrstreifen, Verkehrslichtsignalanlagen

Laufzeit: 2009-2012
 
Projektpartner: Stadt Graz, Stadtbaudirektion, Land Stmk. - Abteilung 18B (Straßeninfrastruktur - Bau)
 
Kontakt: Dipl.-Ing. Thomas Fischer (Stadt Graz, Stadtbaudirektion)

Inhalte:
Inhalt des Projekts, bei dem die Stadt Graz, Stadtbaudirektion als Projektträger und das Land Stmk. - Abteilung 18B (Straßeninfrastruktur - Bau) als Projektpartner kooperieren, ist die Errichtung eines Mehrzweckfahrstreifen für Busse und Radfahrer sowie die Errichtung von Verkehrslichtsignalanlagen (VLSA) im Zuge des Ausbaus der St.-Peter-Hauptstraße im Grazer Stadtbezirk St. Peter.
Der durchgehende Mehrzweckfahrstreifen auf dieser wichtigen Aus- bzw. Einfallsstraße der Stadt Graz ermöglicht einerseits die Beschleunigung des stadtgrenzenüberschreitenden Busverkehrs und stellt andererseits einen weiteren Netzschluss für das regionale Radverkehrsnetz dar.

Das Projekt ist Teil eines übergeordneten Konzepts einer speziellen VLSA-Bevorrangung für Buskorridore auf Aus- bzw. Einfallsstraßen zur Beschleunigung des stadtgrenzenüberschreitenden Busverkehrs.

Das Projekt entspricht folgenden weiteren übergeordneten Planungen und Strategien:
Verkehrspolitische Leitlinie 2000 (1992), Grazer Integrierte Verkehrsentwicklung GIVE (1995), Steirisches Gesamtverkehrskonzept 2008+ (2008), Masterplan Verkehr Graz, Regionales Verkehrskonzept Graz - Graz Umgebung;

Projektziele:
• Abbau der Behinderungen des regionalen und städtischen Busverkehrs stadteinwärts durch die Errichtung eines durchgehenden Busfahrstreifens;
• Attraktivierung des innerstädtischen und stadtgrenzenüberschreitenden Radverkehrs durch Anlage eines Mehrzweckstreifens in Richtung stadtauswärts und die Möglichkeit der Mitbenutzung des Busfahrstreifens in Richtung stadteinwärts;
• Erhöhung der Verkehrssicherheit und Beschleunigung des Busverkehrs durch die zusätzliche Errichtung und Koordinierung von Verkehrslichtsignalanlagen an den Kreuzungen der Hauptzufahrten zu den Siedlungsgebieten;
• Verbesserungen und Erhöhung der Sicherheit im Fußgängerverkehr durch die Errichtung beidseitig durchgehender Gehsteige;

Methodik:
1. Abwicklung straßenrechtlicher Verfahren für das Gesamtprojekt sowie Grundstückseinlösen durch das Land Stmk. (nicht Förderungsgegenstand)
2. Vorbereitung der Ausschreibungsunterlagen
3. Ausschreibung
4. Bauliche Umsetzung

Zielgruppen:
ÖV – NutzerInnen, RadfahrerInnen, FußgängerInnen des URBAN+ - Gebietes